Regionale Mannschaftsmeisterschaften 2017/2018

Auch dieses Jahr mussten einige Daten erstmals von den Vereinen erfasst werden, was keine grössere Schwierigkeiten gemacht hat. Das aufwändigste an der Saisonplanung war wie meistens die Zusammenstellung, der Aufsteiger. Die dritte Liga konnte auch diese Saison nicht reglementskonform gefüllt werden. Das wird wohl auch in der kommenden Saison wieder der Fall sein. Ein Versuch das Problem, durch die Abschaffung von freiwilligen Abstiegen und Verzicht auf Aufstiege in den Regionalligen, zu wurde an der TGV abgelehnt. Ich denke man müsste sich da schon nochmals etwas überlegen; entweder die 3. Liga verkleinern oder zumindest die Reglemente so anpassen, dass es ausser im Austausch mit der NLC und Mannschaftsrückzügen, keine Aufstieg am grünen Tisch gibt. Das würde dann halt zu variablen Gruppengrössen führen, würde aber mindestens dem Aspekt gerecht, dass ein Aufstieg auf sportlicher Ebene verdient werden soll. Meines Erachtens ist die Situation so wie sie ist, sehr unbefriedigend.
Der eigentliche Spielbetrieb verlief dann wie gewohnt ohne grosse Probleme. Hier einfach wieder mal zur Erinnerung:

- Spielverschiebungen sollten eigentlich bis auf ganz wenige Ausnahmen Vorverschiebungen sein. Und auch diese sollen mir gemeldet werden, damit das Spieldatum im Click-tt aktuell gehalten werden kann.
- Die Resultate sind vom Heimverein innert 24 Stunden einzutragen und das Matchblatt sollte bis Ende Saison aufbewahrt werden. Da gab es doch z.T. massive Verspätungen.

Die Ligameister der Saison 2016/2017 sind:
1. Liga: Rapid Luzern 3 (Auftieg in die Nationalliga C) 2. Liga: Rapid Luzern 6 3. Liga: Willisau 4. Liga: Baar 7
Freundschafts-Liga: Rothenburg
O40: Kriens
O50: Baar

An den Aufstiegsspielen zur Nationalliga C wurde der TTVI durch die dritte Mannschaft von Rapid Luzern vertreten. Sie erreichten den Aufstieg.  An den Senioren Endrunden wurde Kriens(O40) 5. und Baar(O50) 4..
Eine regionale Damenliga kam auch diese Saison nicht zustande.
Zu erwähnen bleibt noch der Aufstieg von Kriens in die Nationalliga B.

Ranglistenturnier Elite

Das Ranglistenturnier ist recht gut verlaufen, es gab im Verhältnis zu anderen Jahren weniger Bussen und weniger Abmeldungen vor allem in der 4.Runde.
Die Teilnehmerzahl war fast gleich, erfreulicherweise wieder mehr A Spieler.
Alle vier Runden konnten ohne grossen Pannen gespielt werden. Die Rangliste ist auf der TTVI Seite publiziert.

Sekretatiat TK

Diese Aufgaben wurden dur Uschi in der gewohnt seriösen Art erledigt. Vielen Dank an dieser Stelle.

Übriges TK

Da der Posten des TK-Präsidenten ja vakant ist, habe ich die allerwichtigsten Aufgaben gegenüber dem STT wahrgenommen, wie z.B. Turniergesuche signiert und weitergeleitet, und zusammen mit dem übrigen Vorstand die TGV durchgeführt. Ich betrachte es als essentiell, dass dieser Posten wieder besetzt wird, denn mehr werde ich auch nächste Saison nicht dafür tun. Die Meisterschaft bindet schon genug Zeit.

Einzelmeisterschaft Elite (Brigitte Hirzel)

75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich für die diesjährige EM TTVI eingeschrieben. Dies entsprach exakt der gleichen Anzahl wie im Vorjahr. Unter fachkundiger Leitung von Oberschiedsrichter Andreas Durisch, Muddi Kubba und Schiedsrichter Erich Luthiger konnte der Zeitplan des TTVI-Championat, mit Gruppenspielen in allen Einzelserien, problemlos eingehalten werden. Ein grosses Merci geht an den TTC Rotkreuz, welcher uns eine tolle Infrastruktur und ein feines Buffet zur Verfügung gestellt hat.

TTVI-Meister Saison 2017/18:
Herren A: Dimitri Brunner, TTC Rapid Luzern
Herren C: Ramona Sperr, TTC Baar
Herren D: Flurin Worlitschek, TTC Rapid Luzern
Herren E: Julian Windlin, TTC Sarnen
Damen A: Ramona Sperr, TTC Baar
Damen C: Christina Lörtscher, TTC Rothenburg
Herren Doppel: Frass/Zibung, TTC Rapid Luzern
Damen Doppel: Förstel/Joller, TTC Rapid Luzern & TTC Buochs
Mixed Doppel: Förstel/Pfabe, TTC Rapid Luzern

Einzelmeisterschaft Senioren (Brigitte Hirzel)

Die Einzelmeisterschaft der Senioren findet am 9. Juni in der Kantonsschule in Zug statt. Ein herzliches Dankeschön geht an den TTC Zug, welcher sich als Veranstalter zur Verfügung stellt. Ebenso herzlichen Dank an Oberschiedsrichter Michael Frass, welcher für einen reibungslosen Turnierverlauf besorgt sein wird. Im Anschluss an die Veranstaltung werden die Resultate auf unserer Homepage publiziert.

 

Die Saison 2017/18 war reich an sportlichen Glanzleistungen in unserem Regionalverband. Zum Abschluss der laufenden Saison setzten unsere Senioren nochmals einen Glanzpunkt. 

Karin Opprecht (TTC Rapid Luzern) sowie Rolf Nölkes und Horst Schwiegers (TTC Baar) vertraten den TTVI erfolgreich in Château-d'Oex und kehrten mit Medaillen nach Hause zurück. 
Karin Opprecht konnte sich im Mixed an der Seite von Thierry Miller (Bulle) die Silbermedaille umhängen lassen. Im Finale verloren sie gegen die Paarung Monika Göggel/ Zdzislaw Paliwoda (Aarberg/Port). Im Damendoppel konnte sie sich mit ihrer Partnerin Bénédicte Büschi aus Bulle zusätzlich eine Bronzemedaille erspielen.

In der Serie O60 gewann Rolf Nölkes seine Gruppe souverän und qualifizierte sich fürs Viertelfinale. In diesem bezwang er Jacques Sigg (Bulle) sicher mit 3:0 Sätzen. Im Halbfinale war dann Endstation gegen den B15 Spieler Philip Puls (Zürich-Affoltern). Nach hartem Kampf unterlag er mit 1:3 Sätzen. 
Noch besser lief es ihm im Herrendoppel. Mit seinem Berner Partner Ruedi Tschanz konnte sich Rolf den Schweizermeistertitel erspielen. Im Finale behielten sie gegen das Welsche Duo Jacques Iglesias / Roland Suard die Oberhand.

Horst Schwiegers scheiterte in der Serie O70 knapp. Die knappe 2:3 Niederlage in den Gruppenspielen gegen Michel Saucy (Châtelaine) bedeute das Aus. Im Doppel konnte sich dann Horst an der Seite von Dieter Uttinger (TTC Aesch) gut in Szene setzen und wurde mit der Bronzemedaille belohnt.

Herzlichen Glückwunsch an unsere Akteure 
Vorstand TTVI

 

 

Kriens Logo

Kriens 1 in der Besetzung René Ortner, Philip Merz, Jan Trampus und Martin Furrer steigen als Sieger der NLC Gruppe 3 souverän in die NLB auf. Die Krienser hatten am Ende der Saison 13 Siege und 1 Unentschieden auf ihrem Konto und konnten Verfolger Bremgarten auf Distanz halten. Hinter Ding Yi (TTC Baar) erspielte sich Philip Merz mit einem Skore von 37:2 Siegen die zweitbestes Bilanz und war Garant für den Durchmarsch der Krienser.:

 

Rapid Logo

Rapid Luzern 3 bestritt als 1. Liga Meister die Aufstiegsspiele zur NLC. Mit Siegen über Burgdorf und Délemont und einer Niederlage gegen Versoix gelang dem Quartett Weronika Walna, Dario Meyer, Ben Schmidli und Luca Arnet der Aufstieg in die NLC.

Tischtennisfreunde in der Innerschweiz können sich in der kommenden Saison über Spitzentischtennis freuen. Insbesondere das NLB-Derby zwischen Kriens und Rapid Luzern verspricht Spektakel und gute Stimmung.

Wir gratulieren den erfolgreichen Teams von Kriens 1 und Rapid Luzern 3 zum Aufstieg.
Vorstand TTVI

 

Der TTVI kämpft um seine Existenz. Zurzeit fehlt es nicht an Mitgliedern oder Geld, sondern an Nachfolger, die bereit sind zu Organisieren und Verantwortung zu übernehmen.
Werden die vielen Vakanzen nicht besetzt, steht die Zukunft unseres Verbandes auf Messers Schneide:
·         Präsidium TK (ab sofort)
·         Breitensport (ab sofort)
·         Kassen Revisor (ab sofort)
·         Mitglied Statuten & Reglements-Kommission (ab sofort)
·         Präsidium (ab Saison 19/20)
·         Finanzchef (ab Saison 19/20)

Mit unseren knapp 400 Mitgliedern hat sich unser Regionalverband bis anhin durch familiären Zusammenhalt ausgezeichnet. Mit dem Angebot der Mannschaftsmeisterschaft, den Ranglistenturnieren und den regionalen Turnieren konnten sich Jung und Alt fit halten und ihre persönlichen Grenzen kennen lernen. Nicht selten lag sogar der Ursprung von Sportlerkarrieren in unseren heimischen Klubs.

Doch viel wichtiger scheint es mir, dass wir uns folgendes vor Augen halten:
·         Lernfelder: Kinder und Jugendliche gewinnen soziale Kompetenz. Sie lernen sich durchzusetzen, im Team mehr zu erreichen, sich in Diskussionen zu behaupten, Kompromisse zu schliessen und Verantwortung zu übernehmen.
·         Integration und Beheimatung: Oft bilden Vereine das Herz des Wohnortes. Wer neu in ein Dorf/Stadt zieht, wird da, gerade wegen des leichten Zugangs, erste Bekanntschaften schliessen. 
·         Geselligkeit: Anlässe, sich jenseits der Tischtennisplatte zu treffen, machen das Vereinsleben aus. Im gemeinsamen Tun und Feiern entsteht Gemeinschaft und Freundschaft.
·         Raum für Anerkennung: Tischtennisspieler nutzen sie, um gesetzte Ziele zu erreichen oder Leistungen zu zeigen. Dafür möchten sie auch Anerkennung erhalten, Applaus, einen Zinnbecher oder einfach ein nettes Wort: „das hast du toll hingekriegt“.

All das wollen wir aufgeben oder in andere Hände geben? Der Gedanken daran tut weh. 

Als ehemalige Spielerin, Klub- und Kadertrainerin und nun seit 2013 als Präsidentin des TTVI kämpfe ich seit anfangs Saison an vielen Fronten, Feuerwehrübungen mit eingeschlossen. Die Aufrufe betreff Vakanzen blieben bis anhin ungehört und in persönlichen Gesprächen gab es leider immer wieder Absagen. Jammern ist eigentlich nicht so mein Ding, deshalb möchte ich auf mögliche Zukunftsweisende Szenarien bereits heute sensibilisieren:
·         Wir finden Personen welche bereit sind sich zu engagieren, so können wir die Struktur des TTVI so belassen
·         Wir Fusionieren mit einem anderen Regionalverband (OTTV, MTTV oder NWTTV).
- Vorteil: wir können unseren Sport weiter ausüben
- Nachteil: grössere Distanzen zu Auswärtsspielen und höhere Mitgliederbeiträge
·         Gründung einer TTVI-Geschäftsstelle à mit Stellenbeschreibung, Arbeitsvertrag, etc.
·         Auslagerung des Spielbetriebs an STT à Stundenansatz STT Fr. 65.-

Persönliches

Bei meinem Amtsantritt im Sommer 2013 hatte ich viele Visionen. Eine davon war, die Elite-Schweizermeisterschaft nach Zug zu holen. Aus meiner Sicht war es ein gelungener Event, ganz nach dem Motto: „Sport begeistert. Sport bewegt die Massen. Sport weckt Emotionen“.
Leider konnten wir aus diesem Anlass, bis auf einen beachtlichen Zustupf in den Nachwuchs- und Breitensport-Fonds, keinen grossen Mehrwert generieren. Der Aufruf Mitmachen, sich in seinem Regionalverband zu engagieren, stiess meist auf taube Ohren. Ich wollte nachhaltige Lösungen finden, statt weiter Symptombekämpfung zu betreiben. Heute kann ich sagen, dass mir dies nicht gelungen ist.
Mein Anspruch war es, strategische Leitplanken festzulegen und Visionen zu schaffen. Trotz Unterstützung meiner Vorstandskollegen konnte ich dieses Ziel nicht erreichen.
Ich stelle mein Amt, sollte sich ein Nachfolger finden, bereits im Juni dieses Jahres zur Verfügung. Sollte sich niemand finden, ist im Juni 2019 definitiv Schluss.
Ich wünsche mir für den TTVI mehr „Schaffer“ in den Ressorts und Projekten und ich möchte vom Know-how und von den Ideen unserer Mitglieder profitieren können. Gib dir einen Ruck, melde dich auf eine der Vakanz in unserem Regionalverband.

Mit sportlichen Grüssen
Brigitte Hirzel - Präsidentin TTVI